2.Timotheus

Kapitel: 1 2 3 4

0:00
0:00

-Reset+

Kapitel 2

1 So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christus Jesus.
2 Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.
3 Leide mit als ein guter Streiter Christi Jesu.
4 Kein Kriegsmann verstrickt sich in Sorgen des alltäglichen Lebens, auf daß er gefalle dem, der ihn geworben hat.
5 Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.
6 Es soll der Ackermann, der den Acker baut, die Früchte als erster genießen. Merke, was ich sage!
7 Der Herr aber wird dir in allen Dingen Verstand geben.
8 Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Geschlechte Davids, nach meinem Evangelium,
9 für welches ich leide bis zu den Banden wie ein Übeltäter; aber Gottes Wort ist nicht gebunden.
10 Darum dulde ich alles um der Auserwählten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen in Christus Jesus mit ewiger Herrlichkeit.
11 Das ist gewißlich wahr: Sind wir mit gestorben, so werden wir mit leben;
12 dulden wir, so werden wir mit herrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;
13 sind wir untreu, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.
14 Daran erinnere sie und bezeuge vor Gott, sie sollen nicht um Worte zanken, welches nichts nütze ist als zu verwirren, die da zuhören.
15 Befleißige dich, vor Gott dich zu erzeigen als einen rechtschaffenen und unsträflichen Arbeiter, der da recht austeilt das Wort der Wahrheit.
16 Halte dich fern von ungeistlichem, losem Geschwätz; denn das hilft denen, die es treiben, nur mehr zum ungöttlichen Wesen,
17 und ihr Wort frißt um sich wie der Krebs. Unter ihnen ist Hymenäus und Philetus,
18 welche von der Wahrheit abgeirrt sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehrt.
19 Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
20 In einem großen Hause aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, etliche zu Ehren, etliche aber zu Unehren.
21 Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein Gefäß sein zu Ehren, geheiligt, dem Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet.
22 Fliehe die Lüste der Jugend; jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.
23 Aber die törichten und unnützen Fragen weise ab; denn du weißt, daß sie nur Zank erzeugen.
24 Ein Knecht aber des Herrn soll nicht zänkisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, zum Lehren geschickt, der Böses ertragen kann
25 und mit Sanftmut zurechtweise die Widerspenstigen, ob ihnen Gott etwa Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen,
26 und sie wieder nüchtern würden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind, zu tun seinen Willen.